Warum eine Ausbildung zum ErnährungsBerater?

Damals bekamen meine Hunde nur Trockenfutter....rein in den Napf, ein bisschen Wasser drauf und fertig ist die Mahlzeit. Dann wurde mir allerdings immer bewußter, das eine Rohfleischernährung mit frischem pürierten Gemüse viel natürlicher für den Hund ist.

Wir könnten und würden niemals jeden Tag trockene Kekse essen. Nur können WIR selbst darüber entscheiden, der Hund hingegen ist auf uns angewiesen. Wäre es nicht so, würde ein Hund sich immer vorzugsweise für das rohe Fleisch und den "duftenden" Pansen entscheiden. 

 

Seit längerer Zeit fütterte ich demnach B.A.R.F., nachdem ich mich in verschiedenen Büchern belesen hatte. Im letzten Herbst bekam mein kleiner Schwarzer eine Pankreasentzündung und ich musste mich erneut mit der Fütterung beschäftigen. Mir wurde immer klarer, das man doch auf einiges mehr achten sollte, damit der tatsächliche Bedarf des Hundes gedeckt ist. 

 

Somit beschloß ich im Frühjahr 2017 diesbezüglich eine Ausbildung zu machen, die ich erfolgreich mit bestandener Prüfung am 07.08.2017 abgeschlossen habe.

 

Was ich bei dieser Ausbildung besonders toll fand? Das es nicht nur ums Barfen ging, sondern auch um Trocken- und Dosenfutter. Was ist Deklaration und was muss auf den Verpackungen stehen. Was ist sinnvoll, was weniger. Was bedeutet ausgewogene Ernährung und warum sind Vitamine und Mineralien so wichtig.

 

Es ging nicht darum, daß das eine kompletter Mist ist und nur das andere das Beste. Es ging um ALLES und das ist großartig. 

 

Mir wurde erst während der Ausbildung so richtig klar, wie wichtig eine wirkliche ausgewogenen Ernährung ist und das ich noch immer nicht, obwohl ich schon viel gelesen hatte und Vorträge besucht hatte, meine Hunde "richtig versorge".

 

Mittlerweile ist alles so wie es sein soll und z.B. ihr Fell ist schön seidig und weich geworden, zuvor strohig und eher stumpf.

Auch dem PankreasHund geht es wieder besser.

 

Ausbildung zum Hundeernährungsberater bei Heidi Herrmann mit bestandener Prüfung und Zertifizierung am 07.08.2017

 

 

 

 

 

 

Ausbildungsinhalte:

Block 1:
Möglichkeiten der Hundeernährung, Grundlagen Nährstoffe Protein, Fette, Kohlenhydrat, Vitamine, Mineralien

 

Block 2:
Alles rund ums Fertigfutter, Deklaration, Gesetze, Qualität bestimmen, Berechnen der Energie und des Protein-Energie-Verhältnisses

 

Block 3:
Bedarf des Hundes errechnen, Tagesplan erstellen und überprüfen, Wochenplan erstellen und mit Computer berechnen

 

Block 4:
Barf, Verdauungs-physiologie, Uebergewicht, Erbrechen, Durchfall,Giardien, Gelenkerkrankungen

 

Block 5:
Welpe und Zuchthündin, Allergien, Angewandte Hundeernährungsberatung, was braucht man, wie geht man vor etc.

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